Radfahren hinterm Berg

Kraslice – Cheb

Das Manko vornweg: Die An- und Abreise mit der Vogtlandbahn bleibt der Flaschenhals der Tour. Das ist sowohl auf die Fahrzeit, als auch auf die beschränkte Mitnahmekapazität von Fahrrädern bezogen. Vom Startpunkt (Bahnhof Kraslice) aus folgen wir der Svatava (Zwota/Zwotau) bis Oloví. Oloví – Město liegt jedoch hoch über dem Tal und auch der Radweg führt weiter hinauf bis auf das Hochplateau. Auf diesem geht es hinüber zur Burgruine Hartenberg. Nochmal kurz über die Kuppe in Richtung Josefov – schon liegt uns Sokolov und das Egertal zu Füßen. Ab Sokolov folgen wir dem Egerradweg (Nr.6) und uns folgt die erste Regenwolken des Tages. In Hlavno hat sie uns eingeholt und in Kynšperk nad Ohří sind wir wieder trocken. Der Egerradweg ist gut ausgebaut. Flach mäandert er mit dem Flusslauf durch Auengebiete und durch große offene Flächen. Er presst sich zwischen Eger und Bahnlinie oder weicht auch mal in die sanfthügligen Uferbereiche aus. Scheinbar viel zu schnell ereichen wir Cheb. Aber dafür sitzen wir bei der zweiten Regenwolke des Tages schon im Trockenen.

Variante: Ab Chocovice den Radweg 2113 über Soos nach Vojtanov.

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Blick voraus

Eine Sommersonnenwende im Elbsandstein kann man so,

oder SO verbringen:

Einladung@bergstrolch

Einladung@bergstrolch

Dieser Jahr wird es wohl ein SO sein.

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Klettern hinterm Berg 2018

20 Jahre CWBV – 20 Jahre MEIN Verein.

Mein Beitrag zu einem Jubiläumsjahr 2018 voller Vereinsaktivitäten.

PerštejnZajímavá skalní oblast Středního Poohří.

Aussprache und Klettern – das ist in diesem Gebiet keinesfalls kinderleicht, aber eine Herausforderung. Dieser stellten sich bei einem Tagesausflug an die Ohře (Eger) eine zweistellige Mitgliederzahl und wir erlebten einen schönen Klettersonntag.

Ohře und Felsen @ Heiko

Ohře und Felsen @ Heiko

Ähnlich des Klettergebiets in Šemnice stehen die Felsen direkt an der Eger. Sie sind jedoch höher und die lohnenden Wege gehen hier erst ab (tschechischer) UIAA  4  los – aber dann! Nach der Bewältigung der Schlüsselstelle des Weges * Mostecká Varianta Sokolí Cesty, 6+ gab es, für Vor- und Nachsteiger, sogar ein „SUPER!“ der böhmischen Locals. Die ungewollten Erfahrungen eines Vorstiegssturzes blieben bei allen Betroffenen im Rahmen sichtbarer Folgen und trüben keinesfalls das Klettererlebnis. Noch gibt es beim Klettern hinterm Berg viel zu tun – insgesamt sind es 490 Seiten.

 

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… vom KARL zum CARL …

20 Jahre CWBV – 20 Jahre MEIN Verein.

Mein Beitrag zu einem Jubiläumsjahr 2018 voller Vereinsaktivitäten.

Auf dem Startfoto zum Klassiker … vom KARL Marx – Denkmal zur CARL Stülpner – Höhle …“ sind sieben Köpfe zu sehen. Dass von denen nur sechs ankamen, ist verständlich.

Karl zu Carl 2018

Unser Weg führte durch den Stadtpark in Richtung Altchemnitz und ließ uns schon bald vom Pfarrhübel zurückblicken. Auf der Höhe entlang nach Berbisdorf freuten wir uns auf die Gastfreundschaft der Familie Zweininger. Auch das hat Tradition. Beste Verpflegung, etwas Kulturgeschichte und ein guter Schwatz, schon ging es weiter. Es ging hinüber nach Eibenberg und dann hinab nach Kamerun. Auf dem Burgstein war es Zeit für die Mittagspause. Der Weg führte weiter moderat bergan bis zur Eisenstraße und dann hinab nach Gelenau. Über dem freien Feld in Richtung Thum kämpften der kalte Nordostwind und die Frühfrühlingssonne um unsere Gunst. Der gefrorene Boden ließ uns schnell vorankommen. Am Nordhang in Thum, in Richtung Greifensteine hinauf, wurde es wieder winterlich – Schneeflächen, Loipenspuren und der Weg war vereist. Als wir die Stülpnerhöhle erreichten, wurden wir bereits erwartet. Es gab Sportgetränke der Saison, Überraschungsgäste und dann eine schön vorgeheizte Greifensteinhütte.

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wie es einem gefällt

Mein Favorit bleibt die klassische Sauersackrunde. Aber es gibt natürlich Varianten bezüglich des Startpunkts, der Laufrichtung und auch der Streckenführung. Startpunkt ist jeweils P2 in Carlsfeld.

Die Variante 1 ist gegen die klassische Laufrichtung (also mathematisch positiv) und bekommt dadurch ein scheinbar sanfteres Profil. Die geänderte Blickrichtung macht das Ganze noch interessanter. Die Variante 2 ist etwas länger und führt nach dem kräftigen Anstieg aus Jelení heraus auf  Waldwegen bis auf 830m hinab. Sie sollte deshalb nur bei schneesicheren Bedingungen befahren werden.

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Bunt sind schon die Wälder

Herbst,

das ist die beste Blätter- und Kletterzeit. Also nochmal raus.

Heute wurde es ein wunderschöner Klettertag im Steinicht. Chemnitzer, Zwickauer und Leipziger (!) waren rechts der Weißen Elster zwischen II und VIIb an den Wänden (Dachstein, Septemberwand und Schafswand) unterwegs bis der Regen kam.

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die Heimat hat sich schön gemacht

Da bekommst du endlich das ersehnte Paket von Bergzeit, doch dann überrascht dich nicht der bestellte Inhalt, sondern

<—  DAS 

in Papierform.

Überwältigend. Doch urteilt selbst.

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Mittsommer – Baustelle am Weberschluchtturm

Weberschluchtturm AW © Olaf Wolters

Wir hatten vereinbart, am Mittsommerwochenende im Großen Zschand Klettern zu gehen. Mit einer genaueren Vorstellung war zumindest ich nicht angereist. Holm und Olaf gingen an die Planung des Wochenendes ganz anders heran. Da mehr als sieben Mann dabei sein würden, sollte der AW – ein Weg mit ausgiebiger Unterstützung – auf den Weberschluchtturm in Angriff genommen werden. Sie hatten kaum Überzeugungsarbeit zu leisten. Keiner von uns wollte sich DIE Chance entgehen lassen.

Die Aufgabenverteilung ging recht flott. Die Bauleute wurden nach Konstitution platziert. Die Sicherungsleute bauten ihre Standplätze. Ich hatte die Aufgabe die Bauleute und den Vorsteiger vom gegenüberliegenden Massiv per Schwebe zu sichern. Dank moderner Sicherungsmittel war das gar nicht so schwierig. Mit zwei  Reversos ist es möglich, vier Mann zu sichern. Es waren ja maximal zwei zugleich in Bewegung. Ich musste nur den Überblick bewahren.

Das war ein gelungener Auftakt. Es folgten noch Besteigungen des Weberschluchtkegels und der Jortanshörner sowie des Zschandgendarms.

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Klettern hinterm Berg

Šemnice u mostu

Šemnice u mostu

Hat man erst einmal den abenteuerlichen Zufahrtsweg geschafft, dann sind es nur noch paar Schritte und man steht an den Felsen. Die Schwierigkeiten der Kletterwege umfassen UIAA 2 bis 6 und sind eher tschechisch geprägt. Der Granit mit seinen kieselartigen Einschlüssen erlaubt und erfordert eine gute Fußtechnik bei minimalem Kraftaufwand. Die Grundabsicherung erfolgt durch Bohrhaken. Aber wo sich mobile Sicherungsgeräte anbieten, da muss auch selbst gesichert werden. Standplätze und Abseilstrecken sind optimal eingerichtet. In den Topos gibt es Hinweise auf brüchige Abschnitte – die sollte man beachten und meiden. Šemnice u mostu ist als Klettergebiet sicher einen Tagesausflug wert und auch für Familien geeignet – zumal die Eger (Ohře) stets gegenwärtig ist.

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Sicherheitstraining 2017

Sicherheitstraining 2017 – damit es zu keinem DRAMA kommt.

Ein Stück in 5 Akten

1. Akt:

Die Übungsleiter treffen sich, um vor Ort die vorgeplanten Themen zu konkretisieren, die Stationen zu besprechen und zu testen.

2. Akt:

Ab 17.00 Uhr bauen die Übungsleiter ihre Stationen auf. Die Halle füllt sich mit interessierten Kletterern. Kurze Begrüßung, zielführende Einweisung und dann läuft der  4 x 30 min Stationsbetrieb:

Schlingen, Knoten, Karabiner – Partnersicherung – Standplatz (Mittelgebirge) – Runterkommen

Eine kurze Zugabe an allen 4 Stationen und schon ist es 20.00 Uhr – der Vorhang fällt.

3. Akt:

Im Rahmen der Montagstrainingszeit in der Kletterhalle „OnSide“ bieten die Übungsleiter die Möglichkeit eines Sturztrainings an.

4. Akt:

Ab 17.00 Uhr bauen die Übungsleiter wieder ihre Stationen auf. Die Halle füllt sich mit den gleichen und auch vielen anderen interessierten Kletterern. Kurze Begrüßung, zielführendere Einweisung und dann läuft der 4 x 30 min aktualisierte und angepasste Stationsbetrieb:

Schlingen, Knoten, Karabiner – Partnersicherung – Standplatz (Mittelgebirge) – Runterkommen

Erneut kurze Zugaben an allen 4 Stationen und schon ist es 20.00 Uhr – der Vorhang fällt.

5. Akt:

18.00 Uhr sitzen Übungsleiter und interessierte Kletterer still im Kreis. Kein Karabiner klimpert, keine Seilkommandos ertönen, das leise Rascheln der Kletterführer beim Gipfelsuchen stört kaum. Die Thematik ist ausgerichtet auf Kletterneulinge und den Schwerpunkt Elbsandstein: Kletterregeln, Kletterführer, Kletterethik, aber auch Informationen und Tipps für den Nachsteiger. Frank H. stellt grundlegende Dinge vor, Holm bestätigt und ergänzt die Ausführungen. Es gäbe noch soviel zu sagen und zu zeigen, doch schon wieder ist es 20.00 Uhr – der Vorhang fällt ein letztes Mal.

Alle Veranstaltungen waren gut besucht, aber sicher noch nicht ausverkauft.

Bildrechte: RobertHKommt DRAMA-frei durch die Klettersaison.

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