Klettern hinterm Berg

Šemnice u mostu

Šemnice u mostu

Hat man erst einmal den abenteuerlichen Zufahrtsweg geschafft, dann sind es nur noch paar Schritte und man steht an den Felsen. Die Schwierigkeiten der Kletterwege umfassen UIAA 2 bis 6 und sind eher tschechisch geprägt. Der Granit mit seinen kieselartigen Einschlüssen erlaubt und erfordert eine gute Fußtechnik bei minimalem Kraftaufwand. Die Grundabsicherung erfolgt durch Bohrhaken. Aber wo sich mobile Sicherungsgeräte anbieten, da muss auch selbst gesichert werden. Standplätze und Abseilstrecken sind optimal eingerichtet. In den Topos gibt es Hinweise auf brüchige Abschnitte – die sollte man beachten und meiden. Šemnice u mostu ist als Klettergebiet sicher einen Tagesausflug wert und auch für Familien geeignet – zumal die Eger (Ohře) stets gegenwärtig ist.

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Sicherheitstraining 2017

Sicherheitstraining 2017 – damit es zu keinem DRAMA kommt.

Ein Stück in 5 Akten

1. Akt:

Die Übungsleiter treffen sich, um vor Ort die vorgeplanten Themen zu konkretisieren, die Stationen zu besprechen und zu testen.

2. Akt:

Ab 17.00 Uhr bauen die Übungsleiter ihre Stationen auf. Die Halle füllt sich mit interessierten Kletterern. Kurze Begrüßung, zielführende Einweisung und dann läuft der  4 x 30 min Stationsbetrieb:

Schlingen, Knoten, Karabiner – Partnersicherung – Standplatz (Mittelgebirge) – Runterkommen

Eine kurze Zugabe an allen 4 Stationen und schon ist es 20.00 Uhr – der Vorhang fällt.

3. Akt:

Im Rahmen der Montagstrainingszeit in der Kletterhalle „OnSide“ bieten die Übungsleiter die Möglichkeit eines Sturztrainings an.

4. Akt:

Ab 17.00 Uhr bauen die Übungsleiter wieder ihre Stationen auf. Die Halle füllt sich mit den gleichen und auch vielen anderen interessierten Kletterern. Kurze Begrüßung, zielführendere Einweisung und dann läuft der 4 x 30 min aktualisierte und angepasste Stationsbetrieb:

Schlingen, Knoten, Karabiner – Partnersicherung – Standplatz (Mittelgebirge) – Runterkommen

Erneut kurze Zugaben an allen 4 Stationen und schon ist es 20.00 Uhr – der Vorhang fällt.

5. Akt:

18.00 Uhr sitzen Übungsleiter und interessierte Kletterer still im Kreis. Kein Karabiner klimpert, keine Seilkommandos ertönen, das leise Rascheln der Kletterführer beim Gipfelsuchen stört kaum. Die Thematik ist ausgerichtet auf Kletterneulinge und den Schwerpunkt Elbsandstein: Kletterregeln, Kletterführer, Kletterethik, aber auch Informationen und Tipps für den Nachsteiger. Frank H. stellt grundlegende Dinge vor, Holm bestätigt und ergänzt die Ausführungen. Es gäbe noch soviel zu sagen und zu zeigen, doch schon wieder ist es 20.00 Uhr – der Vorhang fällt ein letztes Mal.

Alle Veranstaltungen waren gut besucht, aber sicher noch nicht ausverkauft.

Bildrechte: RobertHKommt DRAMA-frei durch die Klettersaison.

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Mitnahmeeffekt

Pünktlich zum Monatsbeginn macht eine Nachricht die Runde, dass das deutsche Maut-Konzept für Verkehrswege zeitnah auch invers auf Kletterwege angewendet werden soll. Während ein Großteil der Klettergebiete, wie das strukturell gefestigte Elbsandsteingebiet, gelassen auf diese Nachricht reagiert, erhoffen sich Kletterspots wie der Badfelsen in Rechenberg oder die Köhlerspitzen im Göltzschtal eine spürbare Belastung …

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Spontan (Teil2)

… mal ins „Weiße“ – geht nicht, es ist ja schon fast Frühling und Mitte März, und spontan – naja, wenn es nicht nochmal geschneit hätte, hier nicht angezeigt worden wäre, dass nochmal frisch gespurt wurde und ein Tag Urlaub vom letzten Jahr übrig ist, dann steigt man am 14.3.17 um 7:44Uhr an der Straßenbahnendhaltestelle der Linie 6 in Altchemnitz einfach in den Bus nach Oberwiesenthal – steigt dort am Bahnhof in die Stadtbuslinie A um und ist 9:45Uhr auf dem Fichtelberg.

Von dort geht es dann mit den „Brettern“ am Fuss über den Spizak, die Skimagistrale (SM/KLM) in Richtung Pernink und weiter Richtung Jeleni. Kurz vor Jeleni läuft man dann wieder zurück auf die deutsche Seite Richtung Gasthaus Henneberg und weiter nach Johanngeorgenstadt. Die Spur war aufgrund der abdeckten Nadeln sehr schnell und bis auf 5 Meter Ski umtragen auf der Freifläche oberhalb von Abertamy war doch noch ausreichend Schnee vorhanden. Erst am Butterweg in Johanngeorgenstadt musste man sich den „Schneeweg“ etwas suchen, aber das war dann auch schon das „Auslaufen“ auf den letzten Metern.

Die Rücktour startete dann aum 15:40Uhr am Busplatz. Von dort dann mit dreimal umsteigen (Schwarzenberg, Aue, Stollberg) im Anschlussbetrieb (jeweils ca. 5 Minuten Wartezeit) zurück und man erreicht kurz nach 6 wieder den Startpunkt in Altchemnitz.

So, jetzt werden die Ski aber bis zur nächsten Saison weggeräumt.

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Spontan

… mal ins Grüne – geht nicht, es ist erst Anfang März, und spontan – naja, wenn Wolfgang nicht angerufen hätte, wäre ich heute sicher nicht seit September 2016 das erste Mal wieder Klettern gegangen.

Aber so wurde es ein schöner Klettertag und eine perfekte Motivation für weitere schöne Klettertouren 2017.

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Hohe Tour

Hohe Tour 2017

Erst hieß es, in zwei Tagen. Dann der Aufruf, es geht auch an einem, bei dem guten Schnee. Und da ich schon lange mal im Elbsandsteingebirge Ski fahren wollte, galt es nur noch (sehr) zeitig aufzustehen und unfallfrei zum Bahnhof zu kommen, um auch einmal an dem verrückten Unternehmen Hohe Tour teilzunehmen.  Weiterlesen

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Böhmische Tour 2016

„Das ist ein guter Plan,“ sagte der wirklich nette Zugbegleiter der Nationalparklinie (U 28) im schönsten böhmisch-deutschen Akzent. „aber, heute geht es nicht.“

Einfacher Grund: Der uns von der DB-Fahrplanauskunft angegebene Anschlusszug in Mikulášovice (Nixdorf) fährt nur Samstag / Sonntag. Doch heute ist Freitag. Das hatte mir schon am Morgen dieses Tages die Bäckersfrau klar gemacht, die auf meine Frage nach Dinkelbrötchen mit: „Dinkeltag ist Donnerstag – das war gestern.“ antwortete.

Schnell wurde nun analog und digital ein neuer Plan geschmiedet und der ging voll auf. Mit den Tipps des Zugbegleiters starteten wir in Rumburk (Rumburg) und querten den Dymník (Rauchberg) in Richtung Kyjovské údolí (Khaatal).

Ziegenfarm – Langengrund

Der Besuch von Kinského vyhlídka (Kinsky´sche Aussicht), Skalní bratři (Felsenbrüder) und Kyjovský hrad (Wüstes Schloss bei Khaa) erfolgte wie geplant. Als neuer Zielort wurde Hinterhermsdorf angelaufen. Durch die etwas längere Strecke und die knappere Zeit wurde ein zügiges Tempo angeschlagen und es musste auch auf eine böhmische Schänke verzichtet werden (Škoda!). Im wohlig warmen Bus zurück nach Königstein saßen dann trotzdem sieben zufriedene Wanderer.

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Und das vierte Lichtlein brennt …

Foto: Liesel, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Foto: Liesel, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Das Jahr geht zu Ende, es geht wieder weniger nach draußen zum Klettern, die Adventszeit beginnt – es ist Zeit, Traditionen zu pflegen und zurück zu blicken, auf das vergangene Jahr bei uns im Chemnitzer Wander- und Bergsportverein.

Tradition im Verein ist eine Veranstaltung, deren Begründer einst unter 40 Jahre alt war: U40. Heute sind wir alle um 40 und treffen uns am letzten Wochenende vor dem Weihnachtsfest auf der Hütte in Königstein. Dann ist es egal, ob es frostig, tief verschneit oder einfach nur Wetter  ist. Der Sonnabend gehört tagsüber einer geselligen Tour durch die SächsischBöhmische Schweiz und zum Abend hin der gemeinsamen Schlemmerei, gezaubert durch viele fleißige Hände. Doch nach dem Dessert geht es dann nochmal los, denn der Lilienstein ruft. Begleitet wird dieser Tag stets von vorweihnachtlichem Gesang und den Sportgetränken der Saison. Für den Sonntag gibt es Jahr für Jahr witterungsbedingt unterschiedlichste Ideen: Sprünge, Baustellen, Höhlen – oder auch nur „Gipfel schauen“. U 40 ist eine Tradition, wie Weihnachten, eben alle Jahre wieder.

Nachhut

Die Nachhut – U40 – 2016

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Und das dritte Lichtlein brennt …

Foto: Liesel, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Foto: Liesel, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Das Jahr geht zu Ende, es geht wieder weniger nach draußen zum Klettern, die Adventszeit beginnt – es ist Zeit, Traditionen zu pflegen und zurück zu blicken, auf das vergangene Jahr bei uns im Chemnitzer Wander- und Bergsportverein.

Klettern ist für die meisten der Grund in unserem Verein Mitglied zu sein. Das zeigt sich besonders schön zum Mittwochsklettern, wenn es im Sommer heißt: draußen klettern. Dann geht es an die Felsen rund um Chemnitz, egal ob Groß oder Klein, schwierig oder einfach, Vorstieg oder Seil von oben. Jeder kann probieren oder sich beim anderen noch was abgucken, um seinen Weg zu machen und weiß sich dabei gut gesichert. Dass am Ende nicht nur das Gipfelbuch wartet, sondern manchmal auch ein Gipfelbier, ist so schlecht nicht. Und an heißen Tagen gibt es genug Möglichkeiten, sich abzukühlen. So standen in diesem Jahr gerade an den Greifensteinen viele niedrig gezählte Wege in den Gipfelbüchern – Respekt!

Greifensteine – Kleiner Brocken

An den Wochenenden geht es oft auch in weiter entfernte Klettergebiete, in kleinen wie in großen Seilschaften. Traumziel (fast) vor der Haustür ist natürlich das Elbsandsteingebirge, wo das Klettern auch schon mal in richtiges Bergsteigen ausartet 🙂 . Trotzdem lassen sich hier Klettereien finden, die jeden zufrieden stellen, egal ob Rißfräse, Wandspezialist oder kindergeeignete Wege suchender Familienpapa.

Rathen – Talwächter

Obwohl nun am Jahresende reichlich klangvolle Gipfel und Wege im Raum stehen, fällt es schwer, die Klettertour des Jahres zu bestimmen. Zumal sie für jeden sicher eine andere ist, beim Klettern ist zum Glück jeder auf seinem Niveau erfolgreich.

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Und das zweite Lichtlein brennt …

Foto: Liesel, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Foto: Liesel, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Das Jahr geht zu Ende, es geht wieder weniger nach draußen zum Klettern, die Adventszeit beginnt – es ist Zeit, Traditionen zu pflegen und zurück zu blicken, auf das vergangene Jahr bei uns im Chemnitzer Wander- und Bergsportverein.

Wandern hat bei uns einen festen Platz im Vereinsleben. Konkret heißt das, es findet traditionell am ersten Novemberwochenende eine größere Streckenwanderung statt. Dieses Jahr ging es auf dem „Kaiserweg“ von Ellrich im Südharz bis nach Tilleda am kyffhaeuserdscf5283-1 Rande des Kyffhäusergebirges. Drei Tage wollten und sollten uns unsere Beine schöne Landschaften wie die Goldene Aue, interessante Tierbeobachtungen am Stausee Kelbra sowie den Kyffhäuser zeigen. Es waren schöne, aber anstrengende Tage und wir sind schon gespannt, was kommendes Jahr geplant ist.

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