100 Jahre Greifis – Mai

Mittwoch, 1. Mai 2013 um 06:59 Uhr von holms

Auf die Gipfel der Greifensteine wird seit mehr als 100 Jahren geklettert. Aus diesem Anlass gibt es hier jeden Monat ein Kletterbild.

Mai

Bild des Monats - Mai

Kleiner Brocken - Südwestkante IV

Am 1. Juni 2013 findet übrigens ein Festtag an den Greifensteinen statt.

Ostersonntagserstbegehung

Dienstag, 2. April 2013 um 06:00 Uhr von Jason

Ostersonntag 08.30 Uhr (Sommerzeit) und keine weiteren Fußspuren im Neuschnee – Wir sind heute die Ersten auf der Lausche.
Der Zustieg zum Berg war länger und dauerte vor allem länger als geplant.
Karfreitag ging es von Hřensko aus nach Osten, dem Schnee entgegen. Der bedeckt auch in unangenehmer Höhe den Aufstiegsweg auf den Rosenberg und erschwerte überhaupt eine zügige Fortbewegung. So schafften wir es an diesem Tag nur bis kurz hinter Česká Kamenice. Die Nacht brachte wieder neuen Schnee und machte die Wanderwege noch tiefer. Eine Entscheidung wurde getroffen:
Das Ziel (Lausche) bleibt – der Rückweg wird anders organisiert.
Der Wanderweg folgte nun häufiger der historischen Bunkerlinie, es ging am Jedlova vorbei und im letzten Licht an den Fuß der Lausche.
Der Rückweg: Nach der Lausche noch die Burg Tolštejn und dann mit dem Osobní vlak nach Děčín. Am Ostermontag wie im Vorjahr den Ostružník (Straußbach) entlang nach Maxièky (Maxdorf), doch diesmal ging es über das Böhmisches Tor (Großer Zschirnstein) zurück ins Ziel.

100 Jahre Greifis – April

Montag, 1. April 2013 um 00:40 Uhr von holms

Auf die Gipfel der Greifensteine wird seit mehr als 100 Jahren geklettert. Aus diesem Anlass gibt es hier jeden Monat ein Kletterbild.

April

Bild des Monats - April

Kleiner Brocken - Südwestkante IV

Am 1. Juni 2013 findet übrigens ein Festtag an den Greifensteinen statt.

Geburtstag

Mittwoch, 20. März 2013 um 21:03 Uhr von holms

Wir haben Geburtstag. Fünfzehnten. Herzlichen Glückwunsch! Wie es sich für einen Kletterverein gehört, wurde geklettert. Also so Sicherheitstraining. Das ist zwar nur gefühlt, aber Seil und Karabiner in der Hand zu halten, ist doch auch schon mal was. Und diesmal waren die Stationen ziemlich anstrengend, im Buch liest sich das immer so einfach. Aber es hat allen Spaß gemacht und jeder hat was dazu gelernt :-) .

Ach so: Mädels, nehmt euch einen Kletterer. Die können nicht nur gut klettern … sondern auch backen!  ;-)

Ufos im Elbsandstein

Samstag, 16. März 2013 um 09:26 Uhr von holms

Nein, es geht nicht um die unbekannten Objekte (obwohl es manchmal auch mit Fliegen zu tun haben kann), sondern um ein neuartiges Sicherungsmittel, das aus den böhmischen Sandsteinklettergebieten kommt. Die Ufos haben in der hiesigen Kletterszene schon einigen Staub aufgewirbelt, nun meldet die SZ-Online, dass der Sächsische Bergsteigerbund sie als Sicherungsmittel zulassen will. Das Klettern wird im Elbsandstein dadurch nicht leichter, aber vielleicht etwas sicherer. Dass dabei der sportliche Wert einer Begehung mancher Wege gegenüber der des Erstbegehers geringer ist, damit kann ich umgehen ;-) .

100 Jahre Greifis – März

Freitag, 1. März 2013 um 03:44 Uhr von holms

Auf die Gipfel der Greifensteine wird seit mehr als 100 Jahren geklettert. Aus diesem Anlass gibt es hier jeden Monat ein Kletterbild.

März

Bild des Monats - März

Stülpnerwand - Kurz und Knackig V

Am 1. Juni 2013 findet übrigens ein Festtag an den Greifensteinen statt.

Auf Hoher Tour

Samstag, 23. Februar 2013 um 18:58 Uhr von FrankH

Es schneit seit gestern ununterbrochen, es ist windig und der dichte Nebel lassen unsere Hoffnung auf ein Minimum sinken. Erst mal eine einfache Fahrkarte von Altenberg nach Zinnwald kaufen. Das wird bestimmt nichts. Und dann sind wir im Bus und bekommen keinen Sitzplatz mehr. Na gut, heute ist in Altenberg Nackt-Rodeln, aber wie Teilnehmer oder Spanner sehen die nicht aus: Frauen und Männer zwischen 30 und 55 Jahren. In Zinnwald, da wo es nicht mehr weiter geht, steigen alle aus. Nur ein paar Leute kennen sich untereinander und doch gehen alle in die gleiche Richtung. Wir sind mittendrin im Nebel und Schneegestöber und gut 30 Leute fahren nach Osten. Wir bleiben dicht zusammen. Es ist der lange Weg der Pinguine. Der Wind ist eisig und verweht die Spuren. In den Wolken kann man auf freiem Feld die Orientierung verlieren. Bis Tisá bleiben alle nah beieinander. Dann verlieren sich die Gruppen in den Gaststätten von Tisá und Sněžnik. Deutschland oder Tschechien? Wir entscheiden uns für die deutsche Seite und werden bis Schöna allein sein. Den Zug schaffen wir gerade noch. Die Fahrt bis Heidenau kostet dann für zwei Personen 80,00 Euro. Die Bahn macht so was (den Verkauf von Fahrkarten) nicht! Können Sie nicht lesen? Sie fahren wohl selten Zug? Es ist in der mündlichen Verhandlung übrigens unentschieden ausgegangen.

Das war der Weg.

 

Sachsendreier – Teil 1

Samstag, 9. Februar 2013 um 19:26 Uhr von FrankH

Den Sachsendreier gibt’s nicht im Postamt. Das ist pure Arbeit mit den Skiern, dem Rad und zu Fuß um vom Fichtelberg nach Schöneck zu kommen. Vor drei Jahren war ich mit Jens unterwegs, dieses Jahr mit Alfonz. Einen Tag später fuhren Holm und Ronald. Der erste Bus fährt nur sonnabends um sieben Uhr ab Chemnitz. Mit den besten Bedingungen waren wir ab viertel zehn bis halb sechs in den durchweg gespurten Loipen unterwegs. Wir hatten sogar eine Abkürzung gefunden, die Zeit und Bergsteigen sparte. Nach 63 km waren wir am Ziel und glücklich. Der Zug in Schöneck fährt wie damals um diese Zeit im Zwei-Stunden-Takt, der Fahrscheinautomat funktionierte auch dieses Mal nicht, und der Zug wartet 13 Minuten in Falkenstein nur um den Anschluß in Zwickau um acht Minuten zu verpassen. Um neun waren wir endlich in Chemnitz.

 

Hier ging es lang.

Mein Weg zur (Klitzscher-) Waldparty 2013

Sonntag, 3. Februar 2013 um 20:22 Uhr von Jason

Am Ende der Wanderung standen 268 km auf meinem GPS-Logger.
Das wäre bei 9 Stunden 30 Minuten an benötigter Zeit immerhin eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa
28 Km/h und damit,
völlig unkritisch betrachtet,
neuer CWBV – Rekord.

Realität: Die Zeit von 9,5 h stimmt, doch die zurückgelegte Strecke von Silberstraße zur Greifensteinhütte war nur etwa 36 km lang.

100 Jahre Greifis – Februar

Freitag, 1. Februar 2013 um 11:11 Uhr von holms

Auf die Gipfel der Greifensteine wird seit mehr als 100 Jahren geklettert. Aus diesem Anlass gibt es hier jeden Monat ein Kletterbild.

Februar

Bild des Monats - Februar

Turnerfelsen - Nordwand VIIb

Am 1. Juni 2013 findet übrigens ein Festtag an den Greifensteinen statt.

Vom Fichtelberg nach Osten

Samstag, 26. Januar 2013 um 18:35 Uhr von FrankH

Freitag Morgen stehen Jan und ich in Hammerunter-wiesenthal. Endlich hatte es geschneit. Die Gebiete östlich vom Fichtelberg sind skitechnisches Entwicklungsland. Wir hatten wenig Hoffnung Spuren zu finden und wurden nicht enttäuscht. Weil aber der Schnee noch nicht so hoch lag, gab es auf den Waldwegen Autospuren. Es ist zwar eine wacklige Fahrerei aber immer noch besser als Tiefschneetreten. Viele Wildspuren sind bei der geringen Schneehöhe zu sehen. Es ist noch nicht ins Tal abgewandert. Nach 37 km sind wir in Zámeček Kalek . Skifahrer haben wir nicht gesehen. Am nächsten Tag wollen wir bis Zinnwald. Das Thermometer ist auf – 18°C gefallen. Eine Bilderbuchlandschaft liegt vor uns. Skispuren gibt es noch immer nicht, aber die Ski gleiten gut durch den trockenen Schnee. Und dann passiert es doch, wir verlaufen uns. Als wir es bemerken ist es längst zu spät. Es ist zum Verzweifeln. Erst in Seiffen finden wir Loipen und können bis zur Talsperre Fláje schneller fahren. Als wir auf dem Eis der Talsperre stehen geht die Sonne unter. Bis Zinnwald sind es noch drei Stunden. Wir beschließen hier aufzuhören und nach Deutschgeorgenthal abzusteigen. Andere vor uns  waren besser, aber wir kommen wieder…

Hier sind wir entlang gefahren.

100 Jahre Greifis – Januar

Dienstag, 8. Januar 2013 um 07:30 Uhr von holms

Auf die Gipfel der Greifensteine wird seit mehr als 100 Jahren geklettert. Aus diesem Anlass gibt es hier jeden Monat ein Kletterbild.

Januar

Bild des Monats - Januar

Stülpnerwand - Waldkante IV

Am 1. Juni 2013 findet übrigens ein Festtag an den Greifensteinen statt.

Am Tag des jüngsten Gerüchts

Samstag, 22. Dezember 2012 um 16:01 Uhr von FrankH

Der Magie Kundige beschworen den Tag als den letzten seiner Art. Eine zarte Fee soll dabei gefragt haben, wenn die Erde untergeht, wohin sie dann geht. Zwanzig Wagemutige scheuten sich beim Steine des Königs nicht in das stählerne Roß zu steigen, für das sie so viele Silberlinge hatten hergeben müssen. Die Versuchung war groß, die Reise beim drohenden Untergang ohne Habe anzutreten. Allein der fremde Landesherr und sein Häscher im stählernen Roß bewahrte uns vor Sünden. Der Weg führte auf dem eisernen Strang entlang hinauf zu einer Furth in Dolni Zleb. Böse Mächte hatten des Wärters Flussgefährt zerstört. So mussten die Mannen und Weiber von den steilen Ufern der tosenden Elbe durch die gar schön anzuschauende Siedlung hinauf in die dunklen Wälder und Schluchten von Niedergrund gehen. Goldmarie durfte heute Dienst tun. Mit unseren Stiefeln überschritten wir am Böhmischen Tore die Grenze zurück in das Königreich und folgten in der Dunkelheit des tiefen Waldes den Spuren von Fuchs und Hase. In einer Höhle am Großen Zschirnstein fanden wir Zuflucht und labten uns an dem, was für die letzte Reise gebraucht wurde – warmer, vergorener Saft von Trauben verfeinert mit bestem Pfeffer. Nach wenigen Sprüngen erreichten wir die offen Weiten von Reinhardtsdorf und die Kaiserkrone. Von der Wagenmeisterei in Schmilka ward uns freies Geleit nach dem Städtchen an des Königs Stein zugesichert. In des Bundes Zufluchtsstätte erfreuten die Mundschenke Holm und Wolfgang das Volk mit gar vorzüglichen erzgebirgischen Weihnachtsgebäck und dann, mit hereinbrechender Nacht, mit Gemüsesuppe, zart gebackenen Huhn in Lauchgemüse auf Nudeln und Zimtsahne auf Aprikosen-Apfelmus. Nur die Wagemutigsten und Tollkühnsten unter den Lagernden trauten sich im Angesicht des drohenden Untergangs zu später Stund hinauf zum Lilienstein. Andere Anhänger der Gesellschaft berichteten, sie selbst hätten jeden tropfenden Wasserhahn repariert, um der Sintflut zu entgehen. Wir aber spendeten dem Erdkreis und dem Städtchen unsere Ehrerbietung und waren mit dem Wärter des Flußgefährts bei seiner und unserer letzten Fahrt eins.

 

Der (wahrscheinlich) letzte Gang.

 

Herbstwanderung am 3. und 4. November

Freitag, 30. November 2012 um 17:22 Uhr von FrankH

Eine schöne Wanderung hatte Jens für uns heraus gesucht: Am ersten Tag von Johanngeorgenstadt zum Auersberg, nach Sosa, zum Floßgraben und über den Gleesberg hinüber zum KiEZ am Filzteich in Schneeberg. Es lagen noch Reste vom Schnee. In diesem Jahr war der Winter sehr zeitig gekommen. Am Weg gibt es viele interessante Bauten: Berggasthöfe, Steintürme, Fördertürme, einen alten Eisenbahntunnel, den Kunstgraben, Kirchen, Höhlen oder XL-Rüttelplatten. Mit dem Sonnenuntergang fing es an zu regnen. Im KiEZ erwartet man uns schon und die Küche gab ihr Bestes. Nach einer ruhigen und entspannten Nacht begleitete uns am nächsten Tag kilometerlang orangene Kabel. Im Erzgebirge wird zur Zeit nach Thermalwasser gesucht. Über Wildbach, die Prinzenhöhle und Lößnitz ging unser Weg hinüber nach Zwönitz. Dort waren wir gestern in den Zug eingestiegen.

Das war der Weg.

magnetische Karabiner

Freitag, 16. November 2012 um 20:22 Uhr von kaba

Magnetron Technology: The reinvention of the auto-locking carabiner, coming July 2012 from Black Diamond Equipment on Vimeo.

Cul de la Lune

Donnerstag, 16. August 2012 um 16:40 Uhr von Jason

Der gleichnamige Campingplatz in Morteau am Doubs, in einer der kältesten Regionen Frankreichs, ist idealer Ausgangsort für vielseitige Aktivitäten im Juramassiv in der Region Haut-Doubs und in der Schweiz. Ob mit dem Kajak über Steine und Wehre der Loue zu paddeln oder an deren Quelle zu stehen, ob über einen Wanderweg oder über eine Via Ferrata zur Aussicht zu gelangen – es waren immer schöne Momente und fantastische Eindrücke. Plaisirkletterei gab es beiderseits der Grenze. So waren wir im schweizerischen Aiguilles de Baulmes, in Ornans (La Brême), an den Roches de Lavières (mehr als nur Felsen) und am Roche de Corchère (Morteau), aber vor allem im Klettergarten in Pontarlier (La Fauconnière). Als Spezialitäten der Region empfehlen wir: Saucisse de Morteau, Comté- Käse aus Les Fins und die weltbeste Limonade: La mortuacienne. Pflichtausflüge: die Königliche Saline in Arc-et-Senans, Château de Joux und Le cirque du Creux-du-Van (Schweiz).

Auf der Werra von Themar nach Hörschel

Samstag, 28. Juli 2012 um 17:40 Uhr von FrankH

Aus Sachsen kommend, sind wir zur Mittagszeit an der Kirche von Themar. Hier gibt es auch noch einen Bahnhof mit Zügen, die im Stundentakt ankommen. Die Werra ist hier eher noch ein Bach. Dafür gibt’s gediegene Fließgeschwindigkeit. Der Fluss ist bestens erschlossen. An jedem Wehr gibt es ausgebaute Aus- und Einsetzstellen und zwischendurch Plätze zum Übernachten. Die Stellen sollte man auch nutzen, denn sonst gibt es an den Ufern nur wenige Stellen zum Halten. Die Ufer sind stark bewachsen und steil. Auch in den Ortschaften kommen immer Plätze zum Anhalten um den Ort zu besichtigen oder einzukaufen. Oft gibt es dazu noch Tafeln zur Orts- und Erdgeschichte. Toll gemacht. Bis Vacha windet sich die Werra an Rhön und Thüringer Wald vorbei. Danach wirkt der Fluss breiter und fließt langsamer dahin. Zwei riesige Abraumhalden aus der Kaliproduktion ziehen an uns vorüber. Ab hier schmeckt das Wasser salzig. Wasserwanderer haben wir keine getroffen. Allein ist man allerdings im Werratal nicht. Wir sehen Eisvögel und Schwarzstörche und die Fernstraßen und Zuglinien begleiten uns Tag und Nacht. Am fünften Tag kommen wir mittags nach 138 km in Hörschel an. 23 Wehre haben wir umtragen. Wir hätten einen Bootswagen mitnehmen sollen. Von Hörschel hatten wir im Oktober 2005 einen Stein genommen, über den Rennsteig getragen und in die Saale geworfen.

Da ging es lang (Google Maps).

 

Im Thüringer Wald

Samstag, 14. Juli 2012 um 20:08 Uhr von FrankH

Man könnte meinen, da steckt System dahinter. Im Winter waren wir in der Roten-Hög- Hütte, da gab es nur wenig Schnee und Tauwetter. Im Sommer sind wir wieder hier und jetzt  sind´s kuschlige 11°C am Mittag und Sonne gibt es nur in tausend Meter Entfernung –nach oben. Der Wald war klitschnass. Klettern konnte man vergessen. Bis zum Sonnabend Vormittag regnete es. „Mensch ärgere Dich nicht“ –wir waren eh nur zu viert. Dann, man sieht das, was man sehen will, die ersten hellen Erscheinungen. Wir hatten die Räder mit. Zum Falkenstein ist es nicht weit und man kann wenigstens mal seine Hand an den Fels legen. Hohe Wände und künstliche Kletterei würde es hier geben. Zwischen den Regenscheuern fahren wir weiter zum Röllchen und um die Talsperre Schmalwasser auf einsamen Waldwegen bis Oberhof. Der Sonntag ist freundlicher und der Inselsberg nicht weit – aber steil. Nur dem ausgeschilderten Radweg sollte man nicht trauen. Da fährt man schnell mal ins Tal. Die Wanderer auf dem Rennsteig waren genauso schnell.

Auf der Mulde nach Grimma

Samstag, 9. Juni 2012 um 21:27 Uhr von FrankH

An einem Sonnabend treffen wir uns am Göhrener Viadukt und wollen die Zwickauer Mulde hinab fahren. Mit 16 Leuten, mit Zelten und Verpflegung für zwei Tage im Gepäck, genießen wir die Fahrt. Der Fluss fließt schnell. Wir kommen gut voran. Schon nach kurzer Zeit mündet die Chemnitz in die Mulde. Wir sehen viele Tiere, der Fluss windet sich an Felsen vorbei und hinterlässt Sandbänke und Inseln. Vor den Wehren lassen wir uns treiben. Die lassen sich auch fast immer gut umtragen. Fast, denn am Wehr Lastau ging nichts mehr. Wir brauchten für die sieben Boote eine gute Stunde. Fische haben´s da besser. Für die gibt es eine Fischautobahn. Später in Colditz werden wir sehen, dass die Mulde nicht so tief ist, als dass man Besatzung und Boot nicht wiederfinden würde. Es trocknet bis zum Abend alles wieder. In Sermuth, am Zusammenfluss der beiden Ströme, zelten wir auf einer wahrlich schönen Wiese.

Am nächsten Morgen  fahren wir durch weite Landschaften. In Höfgen wollen wir anhalten und uns die Schiffsmühle ansehen. Die liegt allerdings im Winterhafen und fristet ein erbärmliches Dasein. Ab hier fährt sogar ein Schiff bis Grimma. Nach einem Eis fahren wir hinunter nach Grimma und müssen noch einmal unsere Boote umtragen bis an der Pöppelmannbrücke die Fahrt zu Ende ist.

Klettern am Erzgebirgskamm

Freitag, 18. Mai 2012 um 17:29 Uhr von Jason

… und wieder ging es mit der Erzgebirgsbahn ins Gebirge, diesmal sogar weiter mit der tschechischen Eisenbahn (Krušnohorský Semmering) bis Horní Blatná (Bergstadt Platten). Mit einem herrlichen Blick hinüber zum Blatenský vrch (Plattenberg) führte uns der Weg zu unserem Kletterziel: Skály na Strašidlech (Jindřišské skály).
Das Wetter an diesem Himmelfahrtstag war optimal. Die Maisonne wärmte uns vormittags auf den kurzen Routen des Sektors Polední den Rücken. Nachmittags ging es zur Plaisir-Kletterei an den Sluneční mit seinen längeren Routen.
Auf dem Rückweg zu Fuß über Stráň (Ziegenschacht) nach Potůčky grüßte wieder der Plattenberg, doch es lockte das Bier. Letzteres wurde dann die einzige Enttäuschung des Tages.


WordPress Blogmap

Creative Commons License

Diese Seite ist lizenziert
unter einer deutschen
Creative Commons 3.0 Lizenz.