Bunt sind schon die Wälder

Herbst,

das ist die beste Blätter- und Kletterzeit. Also nochmal raus.

Heute wurde es ein wunderschöner Klettertag im Steinicht. Chemnitzer, Zwickauer und Leipziger (!) waren rechts der Weißen Elster zwischen II und VIIb an den Wänden (Dachstein, Septemberwand und Schafswand) unterwegs bis der Regen kam.

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die Heimat hat sich schön gemacht

Da bekommst du endlich das ersehnte Paket von Bergzeit, doch dann überrascht dich nicht der bestellte Inhalt, sondern

<—  DAS 

in Papierform.

Überwältigend. Doch urteilt selbst.

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Mittsommer – Baustelle am Weberschluchtturm

Weberschluchtturm AW © Olaf Wolters

Wir hatten vereinbart, am Mittsommerwochenende im Großen Zschand Klettern zu gehen. Mit einer genaueren Vorstellung war zumindest ich nicht angereist. Holm und Olaf gingen an die Planung des Wochenendes ganz anders heran. Da mehr als sieben Mann dabei sein würden, sollte der AW – ein Weg mit ausgiebiger Unterstützung – auf den Weberschluchtturm in Angriff genommen werden. Sie hatten kaum Überzeugungsarbeit zu leisten. Keiner von uns wollte sich DIE Chance entgehen lassen.

Die Aufgabenverteilung ging recht flott. Die Bauleute wurden nach Konstitution platziert. Die Sicherungsleute bauten ihre Standplätze. Ich hatte die Aufgabe die Bauleute und den Vorsteiger vom gegenüberliegenden Massiv per Schwebe zu sichern. Dank moderner Sicherungsmittel war das gar nicht so schwierig. Mit zwei  Reversos ist es möglich, vier Mann zu sichern. Es waren ja maximal zwei zugleich in Bewegung. Ich musste nur den Überblick bewahren.

Das war ein gelungener Auftakt. Es folgten noch Besteigungen des Weberschluchtkegels und der Jortanshörner sowie des Zschandgendarms.

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Klettern hinterm Berg

Šemnice u mostu

Šemnice u mostu

Hat man erst einmal den abenteuerlichen Zufahrtsweg geschafft, dann sind es nur noch paar Schritte und man steht an den Felsen. Die Schwierigkeiten der Kletterwege umfassen UIAA 2 bis 6 und sind eher tschechisch geprägt. Der Granit mit seinen kieselartigen Einschlüssen erlaubt und erfordert eine gute Fußtechnik bei minimalem Kraftaufwand. Die Grundabsicherung erfolgt durch Bohrhaken. Aber wo sich mobile Sicherungsgeräte anbieten, da muss auch selbst gesichert werden. Standplätze und Abseilstrecken sind optimal eingerichtet. In den Topos gibt es Hinweise auf brüchige Abschnitte – die sollte man beachten und meiden. Šemnice u mostu ist als Klettergebiet sicher einen Tagesausflug wert und auch für Familien geeignet – zumal die Eger (Ohře) stets gegenwärtig ist.

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Sicherheitstraining 2017

Sicherheitstraining 2017 – damit es zu keinem DRAMA kommt.

Ein Stück in 5 Akten

1. Akt:

Die Übungsleiter treffen sich, um vor Ort die vorgeplanten Themen zu konkretisieren, die Stationen zu besprechen und zu testen.

2. Akt:

Ab 17.00 Uhr bauen die Übungsleiter ihre Stationen auf. Die Halle füllt sich mit interessierten Kletterern. Kurze Begrüßung, zielführende Einweisung und dann läuft der  4 x 30 min Stationsbetrieb:

Schlingen, Knoten, Karabiner – Partnersicherung – Standplatz (Mittelgebirge) – Runterkommen

Eine kurze Zugabe an allen 4 Stationen und schon ist es 20.00 Uhr – der Vorhang fällt.

3. Akt:

Im Rahmen der Montagstrainingszeit in der Kletterhalle „OnSide“ bieten die Übungsleiter die Möglichkeit eines Sturztrainings an.

4. Akt:

Ab 17.00 Uhr bauen die Übungsleiter wieder ihre Stationen auf. Die Halle füllt sich mit den gleichen und auch vielen anderen interessierten Kletterern. Kurze Begrüßung, zielführendere Einweisung und dann läuft der 4 x 30 min aktualisierte und angepasste Stationsbetrieb:

Schlingen, Knoten, Karabiner – Partnersicherung – Standplatz (Mittelgebirge) – Runterkommen

Erneut kurze Zugaben an allen 4 Stationen und schon ist es 20.00 Uhr – der Vorhang fällt.

5. Akt:

18.00 Uhr sitzen Übungsleiter und interessierte Kletterer still im Kreis. Kein Karabiner klimpert, keine Seilkommandos ertönen, das leise Rascheln der Kletterführer beim Gipfelsuchen stört kaum. Die Thematik ist ausgerichtet auf Kletterneulinge und den Schwerpunkt Elbsandstein: Kletterregeln, Kletterführer, Kletterethik, aber auch Informationen und Tipps für den Nachsteiger. Frank H. stellt grundlegende Dinge vor, Holm bestätigt und ergänzt die Ausführungen. Es gäbe noch soviel zu sagen und zu zeigen, doch schon wieder ist es 20.00 Uhr – der Vorhang fällt ein letztes Mal.

Alle Veranstaltungen waren gut besucht, aber sicher noch nicht ausverkauft.

Bildrechte: RobertHKommt DRAMA-frei durch die Klettersaison.

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Mitnahmeeffekt

Pünktlich zum Monatsbeginn macht eine Nachricht die Runde, dass das deutsche Maut-Konzept für Verkehrswege zeitnah auch invers auf Kletterwege angewendet werden soll. Während ein Großteil der Klettergebiete, wie das strukturell gefestigte Elbsandsteingebiet, gelassen auf diese Nachricht reagiert, erhoffen sich Kletterspots wie der Badfelsen in Rechenberg oder die Köhlerspitzen im Göltzschtal eine spürbare Belastung …

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Spontan (Teil2)

… mal ins „Weiße“ – geht nicht, es ist ja schon fast Frühling und Mitte März, und spontan – naja, wenn es nicht nochmal geschneit hätte, hier nicht angezeigt worden wäre, dass nochmal frisch gespurt wurde und ein Tag Urlaub vom letzten Jahr übrig ist, dann steigt man am 14.3.17 um 7:44Uhr an der Straßenbahnendhaltestelle der Linie 6 in Altchemnitz einfach in den Bus nach Oberwiesenthal – steigt dort am Bahnhof in die Stadtbuslinie A um und ist 9:45Uhr auf dem Fichtelberg.

Von dort geht es dann mit den „Brettern“ am Fuss über den Spizak, die Skimagistrale (SM/KLM) in Richtung Pernink und weiter Richtung Jeleni. Kurz vor Jeleni läuft man dann wieder zurück auf die deutsche Seite Richtung Gasthaus Henneberg und weiter nach Johanngeorgenstadt. Die Spur war aufgrund der abdeckten Nadeln sehr schnell und bis auf 5 Meter Ski umtragen auf der Freifläche oberhalb von Abertamy war doch noch ausreichend Schnee vorhanden. Erst am Butterweg in Johanngeorgenstadt musste man sich den „Schneeweg“ etwas suchen, aber das war dann auch schon das „Auslaufen“ auf den letzten Metern.

Die Rücktour startete dann aum 15:40Uhr am Busplatz. Von dort dann mit dreimal umsteigen (Schwarzenberg, Aue, Stollberg) im Anschlussbetrieb (jeweils ca. 5 Minuten Wartezeit) zurück und man erreicht kurz nach 6 wieder den Startpunkt in Altchemnitz.

So, jetzt werden die Ski aber bis zur nächsten Saison weggeräumt.

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Spontan

… mal ins Grüne – geht nicht, es ist erst Anfang März, und spontan – naja, wenn Wolfgang nicht angerufen hätte, wäre ich heute sicher nicht seit September 2016 das erste Mal wieder Klettern gegangen.

Aber so wurde es ein schöner Klettertag und eine perfekte Motivation für weitere schöne Klettertouren 2017.

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Hohe Tour

Hohe Tour 2017

Erst hieß es, in zwei Tagen. Dann der Aufruf, es geht auch an einem, bei dem guten Schnee. Und da ich schon lange mal im Elbsandsteingebirge Ski fahren wollte, galt es nur noch (sehr) zeitig aufzustehen und unfallfrei zum Bahnhof zu kommen, um auch einmal an dem verrückten Unternehmen Hohe Tour teilzunehmen.  Weiterlesen

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Böhmische Tour 2016

„Das ist ein guter Plan,“ sagte der wirklich nette Zugbegleiter der Nationalparklinie (U 28) im schönsten böhmisch-deutschen Akzent. „aber, heute geht es nicht.“

Einfacher Grund: Der uns von der DB-Fahrplanauskunft angegebene Anschlusszug in Mikulášovice (Nixdorf) fährt nur Samstag / Sonntag. Doch heute ist Freitag. Das hatte mir schon am Morgen dieses Tages die Bäckersfrau klar gemacht, die auf meine Frage nach Dinkelbrötchen mit: „Dinkeltag ist Donnerstag – das war gestern.“ antwortete.

Schnell wurde nun analog und digital ein neuer Plan geschmiedet und der ging voll auf. Mit den Tipps des Zugbegleiters starteten wir in Rumburk (Rumburg) und querten den Dymník (Rauchberg) in Richtung Kyjovské údolí (Khaatal).

Ziegenfarm – Langengrund

Der Besuch von Kinského vyhlídka (Kinsky´sche Aussicht), Skalní bratři (Felsenbrüder) und Kyjovský hrad (Wüstes Schloss bei Khaa) erfolgte wie geplant. Als neuer Zielort wurde Hinterhermsdorf angelaufen. Durch die etwas längere Strecke und die knappere Zeit wurde ein zügiges Tempo angeschlagen und es musste auch auf eine böhmische Schänke verzichtet werden (Škoda!). Im wohlig warmen Bus zurück nach Königstein saßen dann trotzdem sieben zufriedene Wanderer.

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