Langer Israel – Überfallkommando VIIb

Der Uebertritt

Rezept für einen gelungenen Klettertag:

Man nehme:

  • bestes Kletterwetter
  • einen wunderschönen Weg
  • acht unerschrockene Kletterer
  • Einen, der sagt wo es lang geht
  • einen Fotografen mit viiieeel Speicherplatz
  • … und schließlich allen Mut zusammen

Zubereitung:

Nach ausgiebiger Recherche und Training in der Kletterhalle versammle man alle Teilnehmer dieser Bergfahrt auf der Basteibrücke in Rathen. Dann wird geordnet aufgebaut und über natürliche und künstliche Sicherungspunkte der Einstieg vorbereitet.

Durch gezielten Aufbau der Sicherungen und Bauleute erreicht man (leicht) von zentralen Fixpunkt-Kiefer aus den Sicherungsring und damit die Überfallstelle. Wenn dann die „Übertrittmöglichkeit“ an ihren vorbestimmten Ort und Lage einnimmt und das Ziel fixiert ist heißt es: Mal kurz probieren… und dann: Alle zupacken, Muskeln spannen und den Übertritt 40m über Grund wagen.

Ist der Vorsteiger erstmal drüben und hat den Sicherungsring geklingt folgt der entspannende Teil: Vorsteiger auf den Gipfel klettern  und alle Bauleute per Schwebe die Schlucht überqueren  und den Gipfel erklimmen lassen.

Serviervorschlag:

Man lasse alle Teilnehmer auf dem Gipfelkopf Platz nehmen, sie in die Kamera lächeln und betätige den Auslöser eines Fotoapparates.

Zubereitungszeit:

Je nach Organisation, Geschick und Können der einzelnen Teilnehmer variiert die Zubereitungszeit. Wir haben 2,5 Stunden gebraucht.

Fazit von Jason: „… erlebte ich das „Überfallkommando“ und saß (wohl einmalig in meinem Leben) auf dem Langen Israel … Ein jeder war wichtig und trug zum Erfolg bei. “


Nachlese: Man sagt, dass „Überfallkommando“ am Langen Israel sei ein Modeweg. Wir haben am 01.Mai 2010 die Jahreserste sowie die 32. Begehung und eine erste Begehung des Weges seit vier Jahren (Grüße an Olaf 🙂 ) erzielt.

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3 Antworten zu Langer Israel – Überfallkommando VIIb

  1. Kaba sagt:

    Große Klasse und großen Respekt für diese Leistung. Besonders bewundere ich denjenigen von uns mit dem roten T-Shirt. Man versetze sich mal in dessen Lage und überlegt sich mal in welcher Stellung er wohin schaut.

  2. holms sagt:

    Schlimmer noch als der Blick in den Abgrund ist der ständige Aufenthalt Unter Geiern. Auf dem Gipfel konnte schließlich ZURÜCKFOTOGRAFIERT werden 😉 .

  3. vamperine sagt:

    Bei der Beschreibung bekommt man(n) richtig Lust aufs Nachmachen. Wer also will, sollte sich bei uns melden.

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