Radfahren und Klettern im Vogtland

Alter Söll in Schöneck/V.

Das Felsmassiv Alter Söll (Chlorit-Serizit-Quarzit) im Zentrum von Schöneck war am 1.Mai unsere erste Kletterstation. Danach fuhren wir zum Poppenstein (Frucht- und Knotenschiefer) und die dritte Station war der Wendelstein (Grauwackenquarzit) mit der Kletterei im neuen Sektor Wendelsteinturm und dem Besuch des Klassikers, der Wendelstein(Reibungs-)platte. Bevor wir uns mit dem Fahrrad endgültig zu (Göltzsch-) Tale stürzten, gab es noch einen kleinen Abstecher zum Cafe Bohne in Grünbach. Somit führte uns unsere Kletter-Rad-Tour durch die Klettergebiete Oberes Vogtland, Geigenbachtal und Oberes Göltzschtal und entlang der Göltzschtal-Radroute von Schöneck nach Lengenfeld/V. (zzgl. Zugabe).

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Kletterfahrt ins Warme

Eine Kletterfahrt nach Südfrankreich eröffnet immer wieder neue Perspektiven. Diese ergaben sich beim Klettern im Sektor Pin de Simon innerhalb des Gebietes Sainte Baume,  beim Klettern mit Weitblick – oberhalb der Großstadt Toulon oder in den Mehrseillängen in der Calanque d’En Vau und der Calanque von Morgiou – direkt an der Küste des Mittelmeeres.

Eine schöne Wanderung durch das Massif des Calanques, der Besuch der Stadt Aix-en-Provence und die allabendlichen selbstkreierten Festessen rundeten diese schöne Kletterfahrt ab.

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Frühlingswanderung 2019

Mir ist klar, dass er fehlt. Dieter war zur Frühlingswanderung immer dabei. Mir ist aber auch bewusst, dass es genau in seinem Sinne ist, wenn sich Vereinsmitglieder, deren Freunde, Kinder und Enkel treffen, um gemeinsam in der nahen Heimat Zeit zu verbringen, zu wandern, zu schwatzen und zu scherzen.

So trafen sich am Sonntag etwa 30 Leute zu einer Wanderung links und rechts der Zschopau. Vom Treffpunkt unterhalb der Sachsenburg ging es orographisch rechts an der Zschopau hinab. Breite Wege luden zum Schwatzen, die schmalen und ausgesetzten eher zur Vorsicht und gegenseitigen Hilfe ein. In den Pausen gab es nahrhafte Köstlichkeiten für alle Bedürfnisse. Der Rückweg führte uns dann über Zschöppichen-Neusorge erst hinaus aus und dann wieder hinab ins Zschopautal. An der Wasserschänke wurden einige Versprechen an die Kurzbeinigen eingelöst. Entlang der Zschopau und über die Hängebrücke ging es schließlich zurück zum Startpunkt.

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Hans-Dieter Zönnchen (* 23.08.1939 – † 14.03.2019)

Hans-Dieter ZönnchenWir, die Sportfreundinnen und Sportfreunde des Chemnitzer Wander- und Bergsport-Vereins, trauern um unseren langjährigen Sektionsleiter, Vereinsvorsitzenden und Hüttenwart Hans-Dieter Zönnchen.

Im Mai 1957 kommt Dieter zur BSG Motor-Mitte in Karl-Marx-Stadt. In der Sektion Touristik trifft er Gleichgesinnte, unter ihnen Kurt Prager und Werner Bregula, die nur wenig älter sind. Es sind Sportler, die mit einfachen Mitteln Erstbegehungen in unserem Gebirge schaffen, Leute, die genauso gern in der Natur sind wie er. Klettern, Skifahren, Radfahren – es sollte sein Leben bestimmen. Ab 1966 leitet er die jetzt in Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf umbenannte Sektion der BSG Motor Mitte und bleibt deren Sektionsleiter bis zur Ausgründung unseres Vereins im Jahr 1998. Bis 2004 ist er Erster Vorsitzender des CWBV.

Dieter verstand es als Lehrmeister und Verantwortlicher für Sport ab Mitte der sechziger Jahre Lehrlinge für unseren Sport zu begeistern. Viele unserer Mitglieder sind ehemalige Lehrlinge der Berufsschule von VEM und Numerik gewesen. Als Übungsleiter nahm er unzählige Jugendliche im Sommer ins Gebirge mit, im Winter in die Wintersportgebiete unserer Region. Die Zahl der Kletterer, die ihren ersten Kletterweg mit Dieter gemacht haben, dürfte sehr hoch sein.

Sein außergewöhnliches Talent für Sport war schon immer ein Garant für Erfolge. Ob Bezirks- und DDR-Meisterschaften im Touristischen Mehrkampf und Orientierungslauf oder Skiwettkämpfe – in vielen Ergebnislisten steht sein Name.

Dieter fühlte sich sowohl im Mittelgebirge als auch im Hochgebirge zu Hause. Viele Male war er in der Hohen Tatra, organisierte Fahrten dorthin. Mit anspruchsvollen Routen bis zur Schwierigkeit VI im Sommer und im Winter konnte er die Leistungsklasse Alpin erreichen – eine Voraussetzung für die Aufnahme in die Bezirkstrainingsgemeinschaft Karl-Marx-Stadt und damit die Möglichkeit zum Klettern im Kaukasus. Ab den 1990er Jahren waren dann auch Mont Blanc und Matterhorn zu erreichen. Manch einer hat seine Erfahrungen im Hochgebirge mit Dieter gesammelt.

Dieter hatte Ideen und Ideale. Radfahren vom südlichsten zum nördlichsten Punkt der Republik, zu unserer Hütte nach Königstein oder Rundtouren zu den drei Großstädten Sachsens, Schlauchbootfahren auf der Eger, Lagerfeuer in der winterlichen Einsamkeit des Geyerischen Waldes, Hutznomnd, Nachtskitouren, Mehrtagesskitouren über den Rennsteig oder dem Erzgebirgskamm.

Seine Fähigkeiten sprachen sich so weit herum, dass auch ungewöhnliche Projekte angefasst wurden. Mit dem Technosport sanierte er manches hohe Haus in Karl-Marx-Stadt, trug Schornsteine ab, war im Pumpspeicherwerk Markersbach oder beräumte Felsen an nahen Straßen.

Nach seinem Ausscheiden als Vorsitzender widmete sich Dieter zehn Jahre als Hüttenwart der Pflege unserer Berghütte Greifensteine. Er war der Kümmerer.

Dieter kannte viele und er war bekannt. Wer ein Stück auf seinem Weg mit ihm gemeinsam gegangen ist, wird ihn nicht vergessen. Wir verlieren in ihm einen Freund, der wie kein anderer den Verein geprägt hat. Er wird immer mit dabei sein.

 

Der Vorstand

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Dreiländereck – Tour

Es ist ein Sonntag im Februar, es ist kurz vor 10.00 Uhr und es ist noch Winter in (Asch). Die strahlende Sonne ist trügerisch. Die Wege sind entweder vereist oder verweht und Spuren gibt es kaum. So ist das Stück hin zum Klettergebiet „Rommersreuther Schweiz“ das anstrengendste Teilstück. Das im neuen Vogtland-Kletterführer beschriebene Gebiet ist das tschechische Naturdenkmal „Goethova skalka“ und wirkt wie ein großer Freiluftkletterspielplatz. Aber der ist heute genauso verwaist, wie der riesige Golfplatz kurz vor Hazlov. Der kleine Ort Ostroh beeindruckt mich durch die Burganlage „Seeberg“ und die Kirche „St. Wolfgang“. Plötzlich bin ich im Egertal und an Amerika (přírodní rezervace) vorbei geht es hinein nach Františkovy Lázně (Franzensbad). Dass ich bereits kurz nach 16.00 Uhr abreisen kann, liegt sicher auch am tschechischen Gastronomie – Unwort des Tages: dovolená.

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Jubiläumsjahrabschluss 2018

Blickrichtung: Studenec / Kaltenberg

Zur U 40 – Wanderung führte uns Holm in diesem Jahr auf und rund um den Rosenberg (Růžák/Růžovský vrch).

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…von der Neiße (Lužická Nisa) an die Elbe (Labe) …

Der Startort der diesjährigen Herbstwanderung der „Losen Wandergesellschaft“ war Bílý Kostel nad Nisou. Zu Beginn ging es erst einmal hoch hinaus, hinauf zum Ještěd (Jeschken) auf 1012 m und diesmal sogar mit Fernsicht. Sicht gab es auch auf das nächste Ziel, den Ralsko (Rollberg oder Roll). Der Anmarsch war dann eher umständlich. Danach ging es hinab in das CHKO Kokořínsko – Máchův kraj. Bei geschickter Wegführung kann man hier permanent im Sandstein verschwinden, denn es schließt sich auch noch die Daubaer Schweiz an. Zwischenzielort an der Elbe war Štětí (Wegstädtl). Mit der Bahn ging es elbabwärts bis Děčín und dann als Abschluss über den Berg zum Endpunkt in Schöna.

 

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Mitt- (Mütz-) Sommer 2018

Mitt- (Mütz-) Sommer 2018

Versprochen ist versprochen – und wird nicht gebrochen. Da für das Wetter keiner etwas kann, rückte ein Häuflein Unentwegter gegen 18.00 Uhr dreilagig ausgestattet in der Buschmühle ein. Vorher waren sie noch an den Lorenzsteinen zum (Winter-)Klettern, in der Neumannmühle zum Zwischentrocknen und auf dem Großstein zum „In-den-Nebel-Schauen“. Das Abendwetter (konsequenter Dauernieselregen) wurde musikalisch (Schlappseilkonzert) und optisch (Buschmühlen – Filmfest) immens aufgewertet. Am Sonntag danach ging es nicht in die Schrammsteine, aber auch nicht ins Bielatal, sondern auf den Cottaer Spitzberg. Hier erlaubte uns das Wetter Ausblicke in bisher unbekannten Pespektiven auf die Berge des Elbsandsteingebirges und des Osterzgebirges. Auf dem Rundweg gab es dann noch die einmalige Gelegenheit, sich auf natürliche Weise gegen eine eventuelle Erkältung  zu wappnen.

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Radfahren und Klettern am Erzgebirgskamm

Eine kleine Gruppe von drei Vereinsmitgliedern und einem Gast machte sich auf den Weg zu einer entspannten Radtour von Mulda über den Erzgebirgskamm nach Olbernhau mit zwei Klettereinlagen.

Nach einer knappen Stunde Radfahrens gab es die erste Kletterei am Badfelsen in Rechenberg-Bienenmühle. Ein kurzer Besuch des Naturbades wäre eine zusätzliche Option gewesen, denn es war Sommerwetter. Allerdings entwickelten sich bereits die ersten Gewitterwolken, sodass wir uns für Weiterfahren entschieden. Es ging mit zunehmender Konsequenz bergauf und spätestens als wir von der Straße auf den Radweg in Richtung Torfhaus abbogen, merkten wir, dass wir im Erzgebirge waren. Auf Waldwegen fuhren wir bis Puklá Skála, unserem zweiten Kletterziel. An den einzelnen Felsen gibt es viele kurze Kletterwege und einen tollen Ausblick in Richtung Fláje-Talsperre.

Als wir zur Weiterfahrt aufbrachen, fielen die ersten dicken Regentropfen und die Temperatur sank deutlich auf anfangs angenehme, später als frisch empfundene 18°C. Im abklingenden Regen fuhren wir von nun an bergab, vorbei an der Rauschenbachtalsperre bis Olbernhau. Dort hatte es keinen Tropfen geregnet und es herrschten sommerliche Temperaturen.

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Radfahren hinterm Berg

Kraslice – Cheb

Das Manko vornweg: Die An- und Abreise mit der Vogtlandbahn bleibt der Flaschenhals der Tour. Das ist sowohl auf die Fahrzeit, als auch auf die beschränkte Mitnahmekapazität von Fahrrädern bezogen. Vom Startpunkt (Bahnhof Kraslice) aus folgen wir der Svatava (Zwota/Zwotau) bis Oloví. Oloví – Město liegt jedoch hoch über dem Tal und auch der Radweg führt weiter hinauf bis auf das Hochplateau. Auf diesem geht es hinüber zur Burgruine Hartenberg. Nochmal kurz über die Kuppe in Richtung Josefov – schon liegt uns Sokolov und das Egertal zu Füßen. Ab Sokolov folgen wir dem Egerradweg (Nr.6) und uns folgt die erste Regenwolken des Tages. In Hlavno hat sie uns eingeholt und in Kynšperk nad Ohří sind wir wieder trocken. Der Egerradweg ist gut ausgebaut. Flach mäandert er mit dem Flusslauf durch Auengebiete und durch große offene Flächen. Er presst sich zwischen Eger und Bahnlinie oder weicht auch mal in die sanfthügligen Uferbereiche aus. Scheinbar viel zu schnell ereichen wir Cheb. Aber dafür sitzen wir bei der zweiten Regenwolke des Tages schon im Trockenen.

Variante: Ab Chocovice den Radweg 2113 über Soos nach Vojtanov.

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