Acopan – Aufbruch zum Götterberg

Hochaufragende Tafelberge stehen auf der unwegsamen Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas. Einer von diesen ist der Acopan Tepui, dessen Hauptgipfel bisher unbestiegen war.

Am 13.12.2006 standen sie endlich auf dem Gipfel, nachdem sie dessen 700m senkrechte und teilweise stark überhängende aus dem Urwald aufragende hohe Nordostwand in freier Kletterei durchstiegen hatten. Sie das waren Stefan Glowacz, Kurt Albert, Holger Heuber und Ivan Calteron. Das Team vervollständigte Jochen Schmoll (Kamera), Klaus Fengler (Fotograf) und Tilo Marschke (Arzt).

Die 20 Seillängen lange Route hat den Namen Purgatory, zu deutsch Fegefeuer. Die Schwierigkeiten bewegen sich zwischen dem 8. und 9. Grad UIAA.

Der Beitrag zur Expedition wurde am 01.07.08 um 19:00 Uhr auf Arte gesendet. Wer es nicht sehen konnte oder verpasst hat, kann sich den Film auf der Seite von Arte.tv nochmal anschauen.

Zeit, Muse und eine schnelle Internetverbindung sind die Vorraussetzungen, um ihn zu genießen, der für mich das Prädikat absolut sehenswert erhält.

Übrigens wird er auch auf dem 5. Bergsichten-Festival vom 14.-16.11.2008 in Dresden zu sehen sein.

Beiträge auch bei

climbing.com
climbing.de

4 Gedanken zu „Acopan – Aufbruch zum Götterberg“

  1. Wer denn Film auch ohne Netz sehen will, kann ihn sich auch bei mir als Mitschnitt ausleihen. Ich fand ihn ebenfalls sehr sehenswert!

  2. Hallo,

    ich würde den Film sehr gerne sehen, aber leide finde ich weder die richtige Website von arte, noch bekomme ich das anderweitig per DVD? Kann mir da jemand weiterhelfen?

    Würde mich wirklich sehr freuen!

    Danke und viele Grüße,

    Tobias

  3. Auf Arte+7 gibt es die Filme nur 7 Tage nach der Ausstrahlung zu sehen, deshalb ist dieser natürlich nicht mehr zu finden. Der Link zur Webseite ist jedenfalls richtig … vielleicht hast Du das Internet kaputt gemacht 😉 ?
    Ansonsten gilt das Angebot von rgro …

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