Kletterwand ist Geschichte

Die Kletterwand im Sportforum ist Geschichte, auf den Seiten des DAV Chemnitz kann man seit heute einen Nachruf lesen. Damit gibt es in Chemnitz praktisch keine stadtnahe Klettermöglichkeit mehr. Ein klassisches Beispiel für nicht vorhandene Sportförderung in der Stadt 🙁 .

Noch ein Grund für mehr urbanes Klettern.

4 Gedanken zu „Kletterwand ist Geschichte“

  1. Schade das es soweit gekommen ist. Ich hatte es immer genossen dort zu klettern, besonders am späten Nachmittag wenn die Abendsonne hinein schien. Recht lange Routen mit verschiedenen Schwierigkeiten. Es war immer gut besucht und wenn man Glück hatte, lief einem auch mal der Diskuswerfer Lars Riedel über den Weg, der damals in Chemnitz um das Gebäude herum trainierte.
    Auch wenn es nur eine senkrechte Wand war, so war es die einzige und beste künstliche Kletterwand in Chemnitz. Sanierung wäre notwendig, keine Frage. Für die Chemnitzer Sportkletterer wird damit aber eine wichtige Trainingsmöglichkeit genommen. Schade, dass die verantwortlichen Entscheidungsträger der „Sportstadt Chemnitz“ nicht das erforderliche Feeling haben. In und um Chemnitz gibt es eine Vielzahl von Kletterern die es verdienen eine geeignete Trainingsmöglichkeit zu haben.

  2. Die Geschichte ist wirklich bitter. Zumal auch mit der Montessori Schule keine lohnende Alternative besteht. Vielleicht hätte man das Geld ja lieber anders investiert, aber das ist wieder was anderes 😉 . Tja dann ist halt nix mehr mit dem schönem Feierabendklettern in der Stadt der Moderne … 🙁

  3. Tja damit wars das wohl.. über echte Alternativen wird scheinbar seitens des DAV Chemnitz nicht nachgedacht.

    In anderen Gebieten Deutschlands werden vom DAV nagelneue Kletterhallen auf der grünen Wiese aufgebaut. Aber in Chemnitz hat die Sektion nicht mal das Geld oder die Lust eine Outdoor-Kletterwand instand zu halten. Dabei war letztes Jahr noch Geld für eine Miniatur-Indoor Kletterwand da, (die an einigen Tagen nicht nutzbar ist, weil der DAV-Vorstand dort Ballspiele macht und nebenbei eine beschiss.. Lage hat).

    Natürlich ist es leichter die Schuld an die Stadt abzuschieben, mag sein, dass sie den Klettersport seit Jahren boykottiert, aber andererseits wäre ein wenig mehr Engagement als ein Nachruf zu schreiben schon wünschenswert. Sicher gibt es noch andere Baufirmen als die Trinitz GmbH. Übrigens hätte eine vorausschauende Kostenplanung für die Instandhaltung bei den angegebenen Preisen 2,35€ pro Mitglied und Jahr gekostet!

    Also liebe Chemnitzer Bergsportler:
    Bleistift angespitzt und mal durchrechnen ob sich denn nicht mit 40.000€ aus den zahlreichen in Chemnitz rumstehenden Baracken wenigstens eine größere Boulderhalle machen lassen würde! (Klettergriffe sind ja noch von der alten Wand vorhanden) Der Bedarf ist unzweifelhaft vorhanden, man könnte es jezt nach der Schließung der Kletterwand als echte Marktlücke bezeichnen.

    Vielleicht ist diese Location etwas:

    Kartenansicht

    Größere Kartenansicht

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