Klettern am Rande des Menschenmöglichen

Nein, es geht nicht um den XI. Grad, sondern um die absonderlichen Klettereien in den Adršpachšské Skály (Adersbacher Felsenstadt). Aufgrund der Art der Kletterei, die meist gute Riß- und Reibungstechnik erfordert, und der meist sehr großzügigen Absicherung bieten die Felsen noch richtiges Abenteuer.

Als wäre das noch nicht genug, waren wir ohne richtigen Kletterführer unterwegs (ich habe bisher nur Teil 1 :-(). So stieg jedesmal die Spannung, auf welchem Gipfel wir diesmal rausgekommen sind, frei nach dem Motto: „Da ist ein Ring, das muß ein Gipfel sein!“. Immerhin konnten wir zwei bedeutendere Gipfel des (zugegeben „Adr-Einsteiger“-)Teilgebietes Podhradi / An der Burg (Velkoporicská und Windturm / Vetrna) sowie drei kleinere Quacken besteigen. Wobei selbst bei letzteren voller Einsatz einschließlich Baustelle gefragt war :-). Dafür wird man mit einem Eintrag in ein Gipfelbuch belohnt, in dem jede 2. Besteigung eine Jahreserste ist ;-). Dass Klettern hier anders ist, merkt man spätestens dann, wenn man sein Seil zum Abseilen durch einige Schlingen fädelt, die aus einer Sanduhr hängen …

Trotzdem oder gerade deshalb lohnt unbedingt das Wiederkommen, selbst für Nichtkletterer sind die Felsen äußerst attraktiv, wie wir anhand der vielen ausgeschütteten Touristenbusse feststellen konnten. Aber zwischen den Felsen ist man schnell für sich allein :-).

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