Sommersonnenwende

Erst hatte es den Anschein, die Sommersonnenwende fällt ins Wasser.
Nach einem Rundtelefonieren fanden sich doch noch 6 Personen, die sich von der Wettervorhersage nicht abschrecken ließen und nach Königstein kamen.
Tatsächlich stand das ganze Tal im Wasserdampf, nur die Bergkuppen ragten noch hinaus.
Die Klamotten von der Abendwanderung hingen tropfnass auf der Leine, da wurden mutige Pläne für einen Sommersonnwendklettertag im Großen Zschand geschmiedet.
Fest stand, dass auch Abendbrot draußen sein wird.
Am Morgen schien die Sonne, also gings zur Sommerwand.
Großlitzner, Großes und Kleines Seehorn boten für Jeden ausreichend Potential zum Austoben.
Dann kamen die Schmankerl!
Zum Portalturm muß man sich erst mal finden, aber schick!
In drei Zweier Seilschaften gings anschließend auf dem Gratweg über die Sommerwand.
Zufrieden mit dem Klettertag, steuerten wir die Feuerstelle an, wo der Klettertag mit Wurst, Käse und Marshmallows am Giegel gegen Mitternacht ausklang.
Weils Sonntag immer noch trocken war, und erstaunlich wenig Menschen im Gebirge unterwegs, wünschte ich mir den Türkenkopf. Und den habe ich bekommen, danke Sabine!
Holm und Andrea eroberten den Westlichen Feldkopf und Rita mit Wolfgang den Talwächter.
Vor der Fähre gabs Kaffee und Eis, oder beides zusammen.
Und alle sahen verdammt glücklich aus.

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