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Städtisches Klettern

Wer einigermaßen regelmäßig die üblichen Szenemedien verfolgt, wird in letzter Zeit auffallend oft auf Klettern in urbaner Umgebung gestoßen sein. Die klettern berichtet in ihrer Reihe Stadtreport schon länger, die Climb! hatte in der letzten Nummer einen langen Beitrag zu Urban Rocks in Wien, die aktuelle DAV-Vereinszeitschrift Panorama bringt den launigen Beitrag „Stadt statt Fels“ und Biwak zeigte beim Bericht vom letzten Bergfilmfestival im Spielberg Ausschnitte aus dem Film „L. E. – MONKEYS“ über Cityklettern in Leipzig.

Dabei sind keinesfalls Kletterhallen und -wände gemeint, sondern es wird an Gebäuden, Brücken oder Stadtkunst geklettert. Das ist durchaus nicht neu, in Köln konnte ich mir die Routen an der Hohenzollernbrücke mit eigenen Augen anschauen, bei den Bodenhaftern etwas von spektakulären Rissklettereien lesen und auch in Chemnitz wird von alters her an urbanem Bauwerk geklettert.

Der beste Spot ist leider vor einigen Jahren geschliffen worden: die alte Autobahnbrücke über die Chemnitz in Glösa mit ihrer grob behauenen Porphyrverkleidung. Dort haben nicht wenige aus dem Verein ihre ersten Schritte getan, der Rundum-Quergang oder das Einhängen der Topropesicherung waren Herausforderungen. Die im Moment einzige erlaubte Möglichkeit ist die Kletterei an der Mauer der Eubaer Eisenbahn-Talsperre. Dort gibt es sogar 5 eingebohrte Routen.

Angesichts der nach der Sperrung der Kletterwand im Sportforum ziemlich eingeschränkten Klettermöglichkeiten in unmittelbarer Stadtnähe ist das natürlich nicht viel und für das schmale Zeitbudget bedeutet es Kletterverzicht 🙁 .

Aber das will ja keiner. Also: Augen auf, irgendwas geht immer 😉 !

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4 Gedanken zu „Städtisches Klettern“

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