Und das vierte Lichtlein brennt …

Foto: Liesel, Lizenz: CC BY-SA 3.0

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Das Jahr geht zu Ende, es geht wieder weniger nach draußen zum Klettern, die Adventszeit beginnt – es ist Zeit, Traditionen zu pflegen und zurück zu blicken, auf das vergangene Jahr bei uns im Chemnitzer Wander- und Bergsportverein.

Tradition im Verein ist eine Veranstaltung, deren Begründer einst unter 40 Jahre alt war: U40. Heute sind wir alle um 40 und treffen uns am letzten Wochenende vor dem Weihnachtsfest auf der Hütte in Königstein. Dann ist es egal, ob es frostig, tief verschneit oder einfach nur Wetter  ist. Der Sonnabend gehört tagsüber einer geselligen Tour durch die SächsischBöhmische Schweiz und zum Abend hin der gemeinsamen Schlemmerei, gezaubert durch viele fleißige Hände. Doch nach dem Dessert geht es dann nochmal los, denn der Lilienstein ruft. Begleitet wird dieser Tag stets von vorweihnachtlichem Gesang und den Sportgetränken der Saison. Für den Sonntag gibt es Jahr für Jahr witterungsbedingt unterschiedlichste Ideen: Sprünge, Baustellen, Höhlen – oder auch nur „Gipfel schauen“. U 40 ist eine Tradition, wie Weihnachten, eben alle Jahre wieder.

Nachhut

Die Nachhut – U40 – 2016

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Und das dritte Lichtlein brennt …

Foto: Liesel, Lizenz: CC BY-SA 3.0

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Das Jahr geht zu Ende, es geht wieder weniger nach draußen zum Klettern, die Adventszeit beginnt – es ist Zeit, Traditionen zu pflegen und zurück zu blicken, auf das vergangene Jahr bei uns im Chemnitzer Wander- und Bergsportverein.

Klettern ist für die meisten der Grund in unserem Verein Mitglied zu sein. Das zeigt sich besonders schön zum Mittwochsklettern, wenn es im Sommer heißt: draußen klettern. Dann geht es an die Felsen rund um Chemnitz, egal ob Groß oder Klein, schwierig oder einfach, Vorstieg oder Seil von oben. Jeder kann probieren oder sich beim anderen noch was abgucken, um seinen Weg zu machen und weiß sich dabei gut gesichert. Dass am Ende nicht nur das Gipfelbuch wartet, sondern manchmal auch ein Gipfelbier, ist so schlecht nicht. Und an heißen Tagen gibt es genug Möglichkeiten, sich abzukühlen. So standen in diesem Jahr gerade an den Greifensteinen viele niedrig gezählte Wege in den Gipfelbüchern – Respekt!

Greifensteine – Kleiner Brocken

An den Wochenenden geht es oft auch in weiter entfernte Klettergebiete, in kleinen wie in großen Seilschaften. Traumziel (fast) vor der Haustür ist natürlich das Elbsandsteingebirge, wo das Klettern auch schon mal in richtiges Bergsteigen ausartet 🙂 . Trotzdem lassen sich hier Klettereien finden, die jeden zufrieden stellen, egal ob Rißfräse, Wandspezialist oder kindergeeignete Wege suchender Familienpapa.

Rathen – Talwächter

Obwohl nun am Jahresende reichlich klangvolle Gipfel und Wege im Raum stehen, fällt es schwer, die Klettertour des Jahres zu bestimmen. Zumal sie für jeden sicher eine andere ist, beim Klettern ist zum Glück jeder auf seinem Niveau erfolgreich.

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Und das zweite Lichtlein brennt …

Foto: Liesel, Lizenz: CC BY-SA 3.0

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Das Jahr geht zu Ende, es geht wieder weniger nach draußen zum Klettern, die Adventszeit beginnt – es ist Zeit, Traditionen zu pflegen und zurück zu blicken, auf das vergangene Jahr bei uns im Chemnitzer Wander- und Bergsportverein.

Wandern hat bei uns einen festen Platz im Vereinsleben. Konkret heißt das, es findet traditionell am ersten Novemberwochenende eine größere Streckenwanderung statt. Dieses Jahr ging es auf dem „Kaiserweg“ von Ellrich im Südharz bis nach Tilleda am kyffhaeuserdscf5283-1 Rande des Kyffhäusergebirges. Drei Tage wollten und sollten uns unsere Beine schöne Landschaften wie die Goldene Aue, interessante Tierbeobachtungen am Stausee Kelbra sowie den Kyffhäuser zeigen. Es waren schöne, aber anstrengende Tage und wir sind schon gespannt, was kommendes Jahr geplant ist.

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Und das erste Lichtlein brennt …

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Das Jahr geht zu Ende, es geht wieder weniger nach draußen zum Klettern, die Adventszeit beginnt – es ist Zeit, Traditionen zu pflegen und zurück zu blicken, auf das vergangene Jahr bei uns im Chemnitzer Wander- und Bergsportverein.

Traditionell beginnt die Adventszeit mit der Weihnachtsfeier für alle, die Gelegenheit, den Staub vom Räucherhäuschen zu pusten, den ersten Stollen zu kosten und Mitglieder zu treffen, die man das ganze Jahr über nicht gesehen hat. Zum Beispiel Horst, unseren Vereinsältesten – Jung und Alt streben das Jahr über doch eher nach unterschiedlichen sportlichen Höhen. Aber bei Kaffee und Stollen, der Freude (oder dem Ärger) über das Wichtel und dem Fachsimpeln zu den Bildern des Jahres lässt es sich gut zusammen sein.

Fröhliche Runde durch den Zeisigwald

Fröhliche Runde durch den Zeisigwald

Und bei der Glühweinrunde durch den nahen Zeisigwald läßt sich sogar noch ein klein wenig Abenteuer direkt vor der Haustür finden, diesmal bei klarem Sternenhimmel und mit sehr viel Spaß 😉 .

 

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Hřebenovka

Hřebenovka – Kammweg

400px-kammweg1Der Kamm des Erzgebirges ist uns hinreichend bekannt, deshalb erkundete die Lose Wandergesellschaft „Der Schleifer“ in diesem Jahr das Teilstück im Isergebirge. Von Chrastava aus ging es nordöstlich von Liberec durchs Isergebirge, dann entlang der Iser hinab zu einem Abstecher nach Harrachov. Im Bogen über Jablonec nad Jizerou erreichten wir in Tanvald wieder den Hřebenovka. Nun ging es südwestlich an Liberec vorbei zum Ještěd und weiter bis in das Lausitzer Bergland zurück.

hoehenprofilEs ist ein Kammweg mit viel bergauf und bergab und bei schönem Wetter sicherlich auch mit mehr solcher faszinierenden Ausblicke.

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2 Klassengesellschaft

unter dem oben genannte Titel sollte diese Wochenende eigentlich ablaufen. Aber aus irgendeinem Grund waren es wieder nur die üblichen Verdächtigen, welche sich an diesem Wochenende bewusst im sächsischen Sandstein trafen.

Auf Anraten eines Kundigen, wurde kurzerhand das ursprüngliche Ziel für den Samstag über den Haufen geworfen und die Tisaer Wände aufgesucht. Was soll ich sagen? Ein Fehler war dies nicht. Während sich in der Umgebung der Boden für Barfußläufer zu unangenehmen Temperaturen aufheizte, blies durch unser Labyrinth beständig eine leichte Brise, welche im Schatten durchaus die Frage nach einem Pullover aufkommen lies. Aber dem konnte durch das Verweilen auf dem Gipfelkopf abgeholfen werden.
Nach dem Besteigen der ersten Gipfel genossen wir bei einer kleinen Wanderung und auf der Suche nach weiteren begehbaren Objekten die vielen Wege dieser kleinen Felsenstadt. Eine schönes Klettergebiet, auch für Kinder, welche lieber die Tiefen als die Höhen der Gipfel erkunden.

Am Sonntag ging es dann, wie schon lange geplant, ins Bielatal. Als Ziel hatte unserer Führer sich den Trautmannsfels auserkoren. Im Gedenken an unser Gründungsmitglied Werner Bregula wollten wir über die von ihm 1954 erstbegangene Rissvariante den Gipfel erklimmen.
Nachdem sich zuerst niemand um den Vorstieg riss, gab es am Ende dann doch drei Anwärter für das Emporbringen des Seiles.

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Lagebesprechung zum Routenverlauf

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Die Mitglieder der Seilschaft

Gipfelglück

Gipfelglück


Auch wenn ich am Anfang einige Zweifel hatte, ich muss sagen, der Weg ist empfehlenswert. Kein Sand sondern festes Gestein, Sicherungen in ausreichender Anzahl, so stelle ich mir einen Genussweg im Vorstieg vor. Am Ende zählte unsere Seilschaft 8 Mitglieder und das aus reiner Freude am geselligen Zusammensein.

Dieser Weg war der Ausgangspunkt für weiteren Klettereien um die Gruppe am Chinesischen Turm und gab Mut zu Manchem, was schon längst wieder fällig war. Ohne ihn hätte ich wahrscheinlich noch lange nicht den Mut gefunden, mal wieder den Alten Weg auf den Chinesischen Turm zu bewältigen. Nur in der Mitte der Route, als es dann aus den Windschatten heraus, in die teilweise doch recht kräftigen Winde ging, fragte ich mich schon, warum ich mir das gerade antue. Doch nach einigem kräftigen Durchatmen und dem eleganten Fallenlassen einer Plattenschlinge ging es dann stetig weiter hinauf. Oben angekommen war die Freude um so größer.

Dem Initiator und allen Beteiligten noch einmal vielen Dank für das schöne Wochenende.

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Blick nach Böhmen

Es war eine Empfehlung und es bleibt eine Empfehlung:

Das 221 Hektar großes Sumpf- und Torfmoorgebiet Soos nordöstlich des Kurorts Františkovy Lázně.

Moor

Für 90,00 Kronen kann man sich das kleine Museum ansehen und den zweisprachig beschrifteten Lehrpfad durch die Moorlandschaft begehen. Obwohl es gerade eine sehr trockene Phase war, gab es doch überall die typischen sprudelnden Quellen. An ausgewählten Wochenenden lädt eine kleine rumplige Feldbahn zu einer Fahrt durch Natur und Geschichte ein. Abseits der großen Kurorte beiderseits der Grenze finden sich kleine, unbekannte und wohlschmeckende Quellen und fast vergessene Zeugnisse der Historie einer Region.

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Das lange Himmelfahrtswochenende 2016

Auf zum Klettern an den Erzgebirgskamm!

Auf zum Klettern nach Adersbach!

Auf zur Kursleitung in die Greifensteine!

… und zwischendurch mal gepflegt in den sächsischen-böhmischen Sandstein.

Am Freitag trafen sich Kinder, Anfänger und Kletterer an verschiedenen Felsen, in verschiedenenen Schwierigkeitsgraden und in unterschiedlichen Seilschaften im Bielatal. Die Schwarzmühlengipfel, der Arnsteiner Turm und die Gipfel der Harmoniegruppe wurden belagert und bezwungen.

Eis essen

 

Der Samstag gehörte dem Englischen Garten (Englischer Park) im böhmischen Sandstein nahe dem Schneeberg.

Den Rahmen des Wochenendes  bildete am Donnerstag eine schöne Wanderung über die Schrammsteinkette und als Abschluss am Sonntag die aussichtsreiche Runde auf dem Patrouillenweg um die Festung Königstein.

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Werner Bregula (02.01.1930* – 12.03.2016 †)

Werner_BregulaAm 12.03.2016 ist Werner Bregula – unser Gründungsmitglied –  im Alter von 86 Jahren verstorben.

Werner konnte sich bereits in den Nachkriegsjahren vor allem für den Klettersport begeistern. Zuerst in den Felsen an den Greifensteinen, wo er auch  Marianne, eine ehemalige Turnerin kennenlernte und mit der er seit 1951 verheiratet war. Dort gelangen ihm 1948/49 Erstbegehungen. Kann man sich heute noch vorstellen, wie der  Herbstweg (VIIa) am Turnerfelsen oder der Alte Nordweg (VIIb) und der Neue Nordweg (VIIa) an der Stülpnerwand damals erstbegangen wurden? Es war eine Zeit, als man mit dem Rad in die Greifensteine fahren musste und einen Passierschein brauchte. Die Seile hatten den Charakter von Wäscheleinen, an den Füßen gummibeklebte Hausschuhe und abgeseilt wurde im Dülfersitz. Werner beherrschte das Klettern und Bergsteigen ebenso gut wie den Orientierungslauf oder Skifahren. Über Jahre fand man republikweit in den Ergebnislisten des Orientierungslaufes die Familie Bregula.

In der Sächsischen Schweiz gelangen ihm Kletterwege wie der Renger-Gedächtnis-Weg (VIIc), die Sieberkante (VIIc) oder die Südkante am Goldstein (VIIb). Viele Bergfahrten in die Hohe Tatra (Hokejka auf die Lomnitzer Spitze), zum Triglav (Nordwand), ins Rilagebirge (Weschdite auf den Bösen Zahn) oder Kaukasus (Elbrus-Ostgipfel, Uschba, Belalakaja) folgten. Er erreichte viele Male die Leistungsklasse im Felsklettern und in der Alpinistik.

Im Winter gehörte seine Leidenschaft dem Skilanglauf. Er holte mit Kurt Prager drei Mal den Titel des DDR-Meisters im Touristischen Skilanglauf und wurde mit dem Titel „Meister des Sports“ geehrt. Mit ihm im Gebirge unterwegs zu sein war eine gute Erfahrung – Werner war ein Ästhet in der Spur und weithin bekannt. Eine Fahrt über den Kamm konnte sich schon mal hinziehen. Er nahm fünf Mal am Wasalauf teil, war bei Skiläufen in Norwegen, Italien, USA, Kanada, Österreich, Schweiz, Finnland und 15 mal zum Kammlauf von Mühlleithen dabei.

Zunächst gehörte Werner der BSG Lokomotive Chemnitz an. 1951 war er Gründungsmitglied der BSG Motor-Mitte Chemnitz.  Aus der BSG Motor Mitte wurden später die BSG Numerik, der SV Bernsdorf-Chemnitz und seit 1998 der CWBV.

Werner war 25 Jahre Vorsitzender des Bezirksfachausschusses für Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf Karl-Marx-Stadt, später Schatzmeister im SV Bernsdorf-Chemnitz. Ihm und den anderen Sportfreunden ist es zu verdanken, dass es unsere Hütte in den Greifensteinen gibt. Bis 2006 war er 10 Jahre Hüttenwart.

Es ist kein Zufall, dass sein Mitgliedsausweis die Nummer 001 trug. Er war Vorbild. Wir verlieren mit ihm einen Freund, der mit seiner ruhigen bescheidenen, menschlich warmen Ausstrahlung viele gemeinsame Touren und Abende zu einem Erlebnis machte.

 

Der Vorstand

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Neues im Schilderwald

In einer Ergänzung zur bisherigen Beschilderung von Kletterzustiegen testet die AG „Demografischer Wandel im Bergsport“ ab 1. April zeitlich und örtlich begrenzt folgendes Schild:

Senioren

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